Willkommen auf meiner Homepage!

 

Viele Jahre dachte ich, völlig talentfrei oder besser gesagt begeisterungsresistent (über Talent kann man ja bekanntlich streiten) durch die Welt zu gehen. Nichts konnte mich wirklich lange faszinieren und keines der unzähligen „Hobbys“ besaß jene Herausforderung wie es die Fotografie heute für mich darstellt. Eigentlich wundere ich mich immer wieder darüber, dass gerade diese Leidenschaft, die mir in der Vergangenheit beim Anblick einer Kamera (auf mich gerichtet), im wahrsten Sinne des Wortes Leiden schuf, mich derart packen konnte.

 

Um nicht zu weit auszuholen, inmitten einer persönlichen Krise und dank eines schlauen Ratgeberbüchleins, das empfohlen hat, sich doch mit der Fotografie auseinanderzusetzen um die Welt mit anderen Augen zu sehen, bekam ich Weihnachten 2011 meine erste Kamera, eine Sony Alpha 55. Sehr cooles Ding, stylisch, Spiegelreflex (weil wenn schon, denn schon), doch ich konnte sie anfangs nur ganz fasziniert bewundern, mehr brachte ich nicht zu Stande. Zum Glück hatte sie diese Automatikfunktion, was aber relativ schnell langweilig wurde. Neugierig war ich schon immer, daher war´s an der Zeit herauszufinden, was es den mit diesen Programmen M, A, S, P und Einstellungen wie ISO etc noch auf sich hatte. Ab diesem Zeitpunkt begann´s. Jedes Buch, jede Zeitschrift über Fotografie, das mir unter die Finger kam, wurde gekauft. Theorie ist eine Sache, Praxis musste her. Ich hatte das große Glück, sehr gute Workshops ausfindig zu machen und hab mittlerweile vom „Wasserfall“- Workshop bis hin zu wirklich anspruchsvollen Bildkompositionslehrgängen bald alles durch.

 

Mittlerweile besitze ich eine Nikon D700 und eine D800  und ich glaube meine Familie würde sich manchmal wünschen, ich hätte mich eher für Stricken, Töpfern oder ein anderes, etwas weniger kostenintensives Hobby entschieden.

 

Abschließend möchte ich mich hier von ganzem Herzen bei meiner Familie bedanken, die es mir erst ermöglicht und mich fortwährend unterstützt hat! Liebe Larissa, danke dass du immer wieder geduldig und stundenlang vor deiner oft ratlosen Mutter posierst! Danke lieber Max, du nimmst mir netterweise immer wieder die mühselige Arbeit des Studioauf- und Abbauens ab! Danke mein lieber Felix, der du mir bei meinen Shootings deine kleine Schwester von den Blitzanlagen fernhältst und Lenchen verzeih mir bitte schon im Vorfeld, solltest du irgendwann wegen einer akuten „Kameraphobie“ eine Therapie brauchen.

 

Last but not least danke meinem Ratgeberbüchleich: Du hattest recht, es hat schon was, die Welt durch den Sucher einer Kamera zu sehen.

 

 

Welcome to my Homepage !

 

After many years of searching for my core talents and/or enthusiasm for something, I finally thought, there is none of both and I have to live my life without talent enthusiasm and passion (what a beautiful word). Of course one can argue about the definition of talent – but that does not help in any way.

 

Nothing could really fascinate me for a long time, and none of the countless so called ´hobbies´ that I have tried challenged me as much as photography does today. It is amazing that something that scares me very much and makes me uncomfortable: being photographed, turns around completely and transfers into fascination and passion, simply by changing the position and being the photographer.

 

To make a long story short: In the midst of a personal crisis and thanks to a clever guidebook, which has recommended to see the world with different eyes, and therefore have a look at photography, I got my first camera, a Sony Alpha 55 as a Christmas gift in 2011. Very cool camera, luckily providing automatic functions for the quick success. Soon the auto-functions bored me very much and as an always curious person I wanted more, much more. It was time to figure out what all this programs M, A, S, P and settings like ISO etc. meant and were good for. From this point onwards I was caught by photography. Every book, every magazine about photography that I became aware of was bought and worked through. Theory is one thing - practice was needed. I was fortunate to find very good workshops and from now on everything was on my radar, from the waterfall- workshop to really demanding picture composition courses.

 

Meanwhile, I own a Nikon D700 and a D800 + great lenses and I think my family sometimes wishes, I had chosen knitting, pottery or another less expensive hobby.

 

Finally I would like to thank my family for their great ongoing support which enables my great passion - photography.

Dear Larissa, thank you for the many hours of posing in front of your, sometimes puzzled, mother! Thank you dear Max for helping me always with the setup-work in the studio! Thank you my dear Felix, for keeping your little sister away from the flash-system and Lena, please forgive me in advance, should you ever need a therapy because of an acute Cameraphobia 🙂 

 

 

Was ich fast vergessen hätte: Natürlich freut es einen, wenn die Bilder gefallen. Kritik ist immer gut, positive sowie auch negative. Nur so kann man lernen und sich weiterentwickeln. Aber wie auch bei vielen anderen Dingen, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und an erster Stelle sollte immer die Freude und Begeisterung stehen! Da ich Gott sei Dank nicht davon leben muss, erlaube ich mir hier einfach (ist ja auch meine Seite :) ) , Bilder zu veröffentlichen die jeder sogenannte "Profi" in der Luft zerreißen würde. Zusammenfassend lässt sich also sagen: "Die Freiheit nehm ich mir" und ich hab Spaß daran!